Druckversion

Hunde lebend begraben
19.09.2003
Tierheim-Betreiber begrub lebende Hunde

SCHWEDT. Wegen Tierquälerei und der Tötung von drei Hunden ist am Donnerstag ein 50-jähriger Mann aus Zichow (Uckermark) zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem muss der Frührentner, der zusammen mit seiner Frau ein Tierheim betrieb, 1 000 Euro an einen Tierschutzverein zahlen. Die mitangeklagte, 43-jährige Ehefrau wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Das Amtsgericht in Schwedt sah es als erwiesen an, dass der Mann im März 2002 drei Hunde seines Tierheimes bewusstlos schlug und anschließend die noch lebenden Tiere begrub.





Frage: Wie kommt solch ein Typ zu einem Tierheim? Und warum bloß eine Bewährungsstrafe?