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Zum Ende der Seite springen Allergie/2 neue Studien in München zur Teilnahme für betroffene Hunde
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Frank
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Daumen hoch! Allergie/2 neue Studien in München zur Teilnahme für betroffene Hunde Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Studie 1

Zitat:
Interferon Studie

Interferontherapie bei allergischen Hunden Ca. 10% der Hundepopulation leidet heutzutage an Allergien. Dazu gehören die Flohspeichelallergie, die Futtermittelallergie und die Umweltallergie. Diese äußern sich meist durch milden bis starken Juckreiz und daraus folgenden Hautveränderungen sowie Ohrentzündungen, wodurch die Lebensqualität von Hund und Besitzer oft stark eingeschränkt wird. Bei Allergien liegt ein Ungleichgewicht bei der körpereigenen Immunabwehr vor, dabei ist unter anderem zu wenig Interferon, ein körpereigener Botenstoff, vorhanden. In Studien wurden deshalb allergische Hunde mit Interferonen behandelt – mit sehr guten Erfolgen. Nebenwirkungen traten keine auf. In Deutschland ist derzeit nur Katzen-Interferon verfügbar. Auch dieses wurde in einer Studie bereits erfolgreich zur Behandlung allergischer Hunde eingesetzt. Allerdings ist bisher nicht bekannt, ob Hunde bei Langzeittherapie Antikörper gegen dieses von Katzen stammende Interferon bilden. Das möchten wir mit dieser Studie herausfinden.

Teilnehmende Hunde erhalten über einen Zeitraum von 4 Monaten das Medikament entweder täglich ins Mäulchen oder aber insgesamt 8-mal unter die Haut gespritzt (dies kann bei uns oder dem Haustierarzt erfolgen). Zu Beginn und nach 4 Monaten entnehmen wir Blut. Nach 2 Monaten wird der bisherige Behandlungserfolg kontrolliert. Vorteil:
* Die Gabe des normalerweise sehr teuren Medikaments ist für 4 Monate kostenlos.
* Die Kosten für die Besuche, klinischen und zytologischen Untersuchungen im Rahmen der Studie werden ebenfalls übernommen.
* Sollten sich keine Antikörper bilden, so steht uns ein neues Medikament zur Langzeittherapie allergischer Hunde zur Verfügung, mit sehr guter Wirksamkeit, und praktisch keinen bekannten Nebenwirkungen. Sollten Sie Interesse an der Studie haben, emailen Sie uns doch einfach oder rufen Sie an und fragen Sie nach der Tierärztin Petr


Studie 2

Zitat:
Intralymphatische Immuntherapie bei allergischen Hunden
Die Canine Atopische Dermatitis, auch Umweltallergie des Hundes genannt, ist die zweithäufigste Allergie bei unseren Hunden. Etwa 10% der Hundepopulation sind betroffen. Im Laufe der Erkrankung kommt es zu einer überschießenden Reaktion gegen diverse Umweltallergene, was sich in klinischen Symptomen (wie beispielswiese Juckreiz) äußert, sobald der Hund dem jeweiligen Umweltallergen, gegen das er reagiert, ausgesetzt ist. Behandlungsmöglichkeiten sind langfristige Tablettengabe zur Hemmung des Juckreizes oder allergen-spezifische Immuntherapie, bei der die beteiligten Allergene in regelmässigen Abständen gespritzt werden, um das Immunsystem daran zu gewöhnen. Diese Therapie ist momentan die einzige spezifische Therapie für diese Krankheit und wird bereits mit gutem Erfolg beim Hund durchgeführt. Probleme sind oftmals die häufigen Spritzen und die lange Therapiedauer. Unser Ziel ist es, diese Probleme zu verringern. Beim Menschen wurde bereits eine Studie mit sehr vielversprechenden Ergebnissen durchgeführt, in der die Allergenlösung nicht wie bisher unter die Haut gespritzt, sondern unter Ultraschallkontrolle in einen Lymphknoten. Es konnte dadurch die Anzahl der Injektionen drastisch verringert werden und auch die benötigte Menge der Allergenlösung hat sich reduziert. In dieser Studie werden Hunde mit intralymphatischer Therapie mit solchen mit der bisher optimalsten Allergentherapie, der Rush-Therapie verglichen. Bie der letzteren werden an einem Tag ein Dutzend mal alle 30 Minuten die Allergene in aufsteigender Konzentration gespritzt, danach gibt es die Injektion noch alle 2-4 Wochen. Wir kontrollieren den Verlauf der Therapie im ersten viertel Jahr monatlich, anschließend ein halbes und ein Jahr nach Beginn der Studie.

Ihr Vorteil:
* Sie bekommen die Rush-Immunotherapie kostenlos.
* Die Besuche, klinische und zytologische Untersuchungen im Rahmen der Studie sind inklusive.
* Falls Sie in der Testgruppe sind, benötigen Sie weniger Allergen-Lösung, damit wird die Therapie billiger. Falls Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/fo...erma/index.html

Grüße
Frank

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Frank: 09.12.2010 14:18.

09.12.2010 14:17
Die Administratoren / Moderatoren des WESTIE-BOARD haben diesen von Frank am 09.12.2010 um 14:17 verfassten Beitrag eventuell noch nicht prüfen können.
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