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Zum Ende der Seite springen Erbliche Hauterkrankungen
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Frank
unregistriert
Erbliche Hauterkrankungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Erbliche Hauterkrankungen beim Hund



Einige Hunderassen scheinen zunehmend mehr an bestimmten Hauterkrankungen zu leiden. Wahrscheinlich entsteht dieser Eindruck in erster Linie dadurch, daß dermatologische Erkrankungen heute besser diagnostiziert werden können als noch vor wenigen Jahren.

Andererseits gibt es auch Beispiele dafür, daß die Häufung bestimmter Erkrankungen auf Fehler in der Zucht zurückzuführen sind. So soll es keinen Cocker-Spaniel mehr aus dänischer Zucht geben, der im Laufe seines Lebens nicht an einer Ohrenentzündung (Otitis externa) erkrankt.

Viele Hauterkrankungen mit hinweisen auf eine erbliche Ursache zeigen sich erst aufgrund negativer Umwelteinflüsse. Zu solchen Erkrankungen gehören Allergien, die lokale Form der Demodikose und sogenannte zink-reaktive Dermatosen.

Je nach Rasse kommt es bei gleichen klinischen Krankheitsbildern zu unterschiedlicher genetischer Penetranz. Beispiele hierfür sind die Demodikosen, die Talgdrüsenadenitis und die systemische Histiozytose.

Auch bei eindeutig genetisch bedingten Erkrankungen sollten züchterische Entscheidungen immer unter Prüfung ihrer Bedeutung sowohl für die Zuchtlinie bzw Rasse als auch das Einzeltier getroffen werden. Mögliche Kriterien zur Behandlung sind:

1. Wie schwer ist die Erkrankung ? (Schmerzen und Leiden sowie Lebenserwartung und –qualität beim Einzeltier)

2. Wie häufig ist die Erkrankung ? (Häufigkeit im Verhältnis zur Gesamtpopulation der Rasse)

3. Läßt sich die Erkrankung gut behandeln (Therapiesicherheit unter Berücksichtigung des Aufwandes und potentieller Nebenwirkungen)

4. Wie stark belastet die Erkrankung den Tierhalter und/oder den Züchter ?


Trotz deutlicher Hinweise, wie beispielsweise eine eindeutige Rassenprädisposition, ist die Erblichkeit vieler Hauterkrankungen oft nicht nachgewiesen. Bei den folgenden Hauterkrankungen wurde eine genetische Ursache festgestellt oder ist zumindest sehr wahrscheinlich.

Idiopathische Seborrhoe
Besonders betroffene Rassen: Cocker Spaniel, West Highland White-Terrier (WHWT)

Erbmodus: vermutlich autosomal rezessiv

Klinisches Bild: ölige Schuppenbildung Juckreiz, Otitis externa, digitale Hyperkeratose; Neigung zu Sekundärinfektionen (Bakterien, Hefepilzen)

Häufigkeit: bei Cocker Spaniels in deutschland vermutlich viel seltener als in anderen Ländern

Diagnose: Alter (1-3 Jahre), Rasse, Vorbericht, klinisches Bild, Hautbiopsie

Therapie: Symptomatisch, evtl. Retinoide, Vit.D-Analoge (evtl Kortikoide)

Prognose: Mittlerweile meist relativ gut kontrollierbar

Epidermale Dysplasie - „Armadillo Westie Syndrome
Besonders betroffene Rassen: WHW-Terrier

Erbmodus: vermutlich autosomal rezessiv

Klinisches Bild: starker Juckreiz v.a. Achseln, Bauch Gliedmaßen, auch Kopf, Hals etc., Haarverlust, chronische Hautveränderungen wie Verdickung der Haut bis zur Faltenbildung, Pigmentierung, teilweise erhebliche Geruchsbildung, Neigung zu Sekundärinfektionen

Häufigkeit: nach eigener Erfahrung häufig bis sehr häufig

Diagnose: Alter (6-12 Monate), Rasse, Vorbericht, klinisches Bild, Ausschluß von Differentialdiagnosen, Hautbiopsie

Therapie: symptomatische Behandlung, v.a. gegen die Hautbesiedelung mit Bakterien (S. intermedius) und Malassezien

Prognose: bei enger Zusammenarbeit zwischen Tierhalter und Tierarzt (Dermatologe) in den meisten Fällen gut kontrollierbar, nicht heilbar

Dermoidsinus
Besonders betroffene Rasse(n): Rhodesian Ridgeback, auch Shih Tzu, Boxer, Engl. Bulldogge

Erbmodus: vermutlich rezessiv

Klinisches Bild: unterschiedlich tiefe Fisteln von der Haut ausgehend in Richtung Wirbelkanal, gefüllt mit Talg und Debris, unter Haarwirbeln

Häufigkeit: selten bis sehr selten (erfolgreiche Zuchtprogramme beim Rhodesian Ridgeback)

Diagnose: Alter (Welpenalter), Rasse, Vorbericht, klinisches Bild (evtl neurologische Symptome), Fistulogramm, Biopsie

Prognose: je nach Tiefe, in der Regel gut

Epidermolysis bullosa dystrophica
Besonders betroffene Rasse(n): Beauceron, Kromfohrländer

Erbmodus: vermutlich autosomal rezessiv

Klinisches Bild: Bullae -> Ulzera, auch an mukokotanen Übergängen und an Druckstellen (mit Ablösen der Epidermis von der Basalmembranzone) , hohe Neigung zu bakteriellen Sekundärinfektionen, Zahnschmelzdefekte, Kümmern

Häufigkeit: sehr selten, jedoch häufig mehrere Welpen in einem Wurf betroffen

Diagnose: Alter (Welpenalter), Rasse, Vorbericht, klinisches Bild, Biopsie

Therapie: symptomatisch, Immunsuppresiva o.ä. rel. schlecht wirksam, Plasmapherese ?

Prognose: ungünstig

Talgdrüsenadenitis, Sebadenitis
Besonders betroffene Rasse(n): Viszla, Samojede, Akita, Pudel, diverse andere Rassen

Erbmodus: vermutlich autosomal rezessiv (amerikanische Studie an Pudeln)

Klinisches Bild:
a) Kurzhaar-Rassen: mottenfraßähnliche Alopezie mit feiner Schuppenbildung und geringer bakterieller Sekundärinfektion v.a. an Kopf, Hals und Rumpf
b) Langhaar-Rassen: deutliche Verhornungsstörungen (i.d.R. Hyperkeratose),
Hypotrichose, trockene Haare

Häufigkeit: wahrscheinlich viel häufiger in Deutschland als vermutet, zahlreiche Rassen betroffen, variable klinische Bilder lassen in der Regel eine Diagnose ohne Biopsie nicht zu, damit hohe Zahl wahrscheinlich

Diagnose: Alter, evtl Rasse, Vorbericht, klinisches Bild, Trichogramm, Biopsie

Therapie: symptomatisch, Retinoide (Wirksamkeit je nach Rasse stark unterschiedlich), Humilac-Propylenglycol 1 x tgl als Spray

Prognose: relativ gut, mehr oder weniger gut kontrollierbar, Verlauf nicht vorhersehbar


Farbmutanten-Alopezie
Besonders betroffene Rasse(n): Alle Rassen mit „verdünnten“ Fellfarben, d.h. grau, silber, isabellfarben....
„Klassisch“ bei Dobermann, Dackel, DD, Greyhound, Whippet, Chow-Chow

Erbmodus: Genaueres unbekannt, gesteuert von Farbgenen am D-Locus und evtl. anderen

Klinisches Bild: Hypotrichose, Schuppenbildung, Follikulitis v.a. im Rückenbereich, dann weitere Ausbreitung v.a. im Rumpfbereich

Häufigkeit: relativ häufig bei den entsprechenden Farben (bis zu 93 % beim blauen und 75 % beim isabellfarbenen Dobermann), andere Rassen weniger, abnehmend auch mit dem Grad der Verdünnung bei jeweiliger Farbe (z.B: grau > blau)

Diagnose: Alter etwa ab Pubertät, Rasse, Vorbericht, Fellfarbe, klinisches Bild, mikroskopische Untersuchung von Haaren, Biopsie

Therapie: symptomatisch, evtl Retinoide (Etretinate)

Prognose: unterschiedlich gut kontrollierbar


Schäferhundpyodermie
Besonders betroffene Rasse(n): Schäferhunde und Schäferhundmischlinge

Erbmodus: vermutlich autosomal rezessiv

Klinisches Bild: Furunkel, Ulzera, v.a. an Rumpf, Bauch und Oberschenkel, besonders an Druckstellen, häufig generalisiert

Häufigkeit: in Deutschland häufig

Diagnose: mittleres Lebensalter, Rasse, Vorbericht, klinisches Bild, Hautbiopsie

Therapie: Antibakterielle Langzeitbehandlung, evtl Therapie mit Phosphodiesterasehemmer

Prognose: gut, fast regelmäßig Rezidive


Demodikose
Besonders betroffene Rasse(n): Bobtail, Collie, Afghane, DSH, Cocker, Dobermann, Dalmatiner, DD, Engl. Bulldogge, WHW und Boston Terrier, Dackel, Chihuahua, Boxer, Mops, Shar Pei , Beagle, Engl. Pointer
Pododemikose bei: Neufundländer, Bobtail und Bernhardiner

Familiäre Häufung

Erbmodus: unbekannt, erworbene Erkrankungen und erbliche Erkrankungen bestehen nebeneinander

Klinisches Bild: lokalisierte und generalisierte Formen, Haarausfall, schuppig-trockene und eitrige Formen (Sekundärinfektionen)

Häufigkeit: relativ häufig

Diagnose: Alter, bis 18 Monate spontane Form, Rasse, Vorbericht, klinisches Bild, tiefes (!!) Hautgeschabsel, Hautbiopsie

Therapie: Antiparasitäre Behandlung, Korrektur der Primärerkrankung/-faktoren, falls möglich

Prognose: sehr gut bei der lokalisierten Form, unterschiedlich bei den anderen Formen – heute jedoch so gut wie nicht mehr ‚unheilbar‘ (= unkontrollierbar). Korrekte Zuordnung der Demodikoseform ist unerläßlich für die Prognose und die Entscheidung, ob Nachzucht oder nicht. !!!!

Systemische Histiozytose
Besonders betroffene Rasse(n): v.a. Berner Sennenhund, auch Golden Retriever, Labrador, Rottweiler, Pudel, Boxer

Erbmodus: unbekannt

Klinisches Bild: Schuppen, Knötchen, Krusten und Geschwüre, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Atemgeräusche, andere Symptome entsprechend den beteiligten Organen (sehr unterschiedlich)

Häufigkeit: sporadisch (wahrscheinlich häufig nicht diagnostiziert)

Diagnose: Alter (i.d.R. 4-7 Jahre bzw 2-8 Jahre), Rasse, Geschlecht, Vorbericht, klinisches Bild, Biopsie

Therapie: Symptomatisch, Immunmodulation mit Cyclosporin A, evtl zusammen mit Prednison

Prognose: vorsichtig bis ungünstig


Acrodermatitis enteropathica (Zinktransportstörung)
Besonders betroffene Rasse: Bullterrier

Erbmodus: unbekannt

Klinisches Bild: ‚kümmern‘, Gewichtsverlust, Durchfall, bakterielle Infektionen (Haut, Lunge, Schleimhäute, Darm,....) Pigmentverlust, Hyperkeratose des Ballenhorns, Krusten und Geschwüre, Appetitlosigkeit, Aggressivität

Häufigkeit: selten, einige Jahre lang häufiger... ?

Diagnose: Alter (einige Wochen bis zu 6 Monaten), Rasse, Vorbericht, klinisches Bild

Therapie: Keine (vorübergehend antibakterielle Behandlung, Versuch der Zinksubstitution)

Prognose: früher Tod


Verfasser:

Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Koch
Tierärztliche Klinik Birkenfeld
Am Schönenwald
55765 Birkenfeld

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Frank: 28.02.2006 09:17.

28.02.2006 09:14
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Tiramisu
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Bericht ! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Frank,

sehr interessanter Bericht, vielen Dank ! Blumen Blumen

Liebe Grüße
Harriet und Joy
28.02.2006 09:25
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LUZI
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interessant! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Frank,
auch dieser Bericht ist sehr interessant !
28.02.2006 11:41
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Claudia Claudia ist weiblich
Westie-Gott


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Dabei seit: 22.03.2004
Beiträge: 4.289
Herkunft: Niedersachsen
Hunde: Marvin *06.08.2001

Claudia herausfordern
RE: Bericht ! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Frank,

sehr gute Ausführungen,aber mir stellt sich immer wieder die Frage woher kommen die vielen verschiedenen Hauterkrankungen, besonders beim Westie?

Diese Rasse war doch mal wirklich sehr zäh.
Doch wenn, man jetzt mal so hinter die Kulissen schaut, ist der Westie doch ein überaus empfindlicher Hund geworden.

LG
Claudia

__________________
Claudia und Marvin]
(06.08.2001)
28.02.2006 12:08 Claudia ist offline E-Mail an Claudia senden Beiträge von Claudia suchen Nehmen Sie Claudia in Ihre Freundesliste auf
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Kathi Kathi ist weiblich
Second Admin


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Beiträge: 12.596
Herkunft: NRW, PB
Hunde: Amy *1.7.1999 +12.5.2013, Lio * 5.6.2013

Kathi herausfordern
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Hallo,
ein sehr interessanter Beitrag Laola
Da es ja anscheinend einige genetisch bedingten Erkrankungen gibt, wieso unternimmt der Verein nichts, schließlich sind ja auch Westies aus dem Verein betroffen. Oder würden dann zu viele typvolle Hunde aus der Zucht fallen?
Zitat:

Auch bei eindeutig genetisch bedingten Erkrankungen sollten züchterische Entscheidungen immer unter Prüfung ihrer Bedeutung sowohl für die Zuchtlinie bzw Rasse als auch das Einzeltier getroffen werden.

Natürlich stimmt das, aber gerade beim Westie gibt es so viele Ausweichmöglichkeiten, da muss man wohl kaum mit einem kranken Hund weiter züchten, außer ist auf ganz andere Werte ausgerichtet.
Claudia, ich glaube eine solche Häufung von genetisch bedingten Erkrankungen kommt immer dann vor, wenn eine Rasse mehr nach dem Aussehen und Championtitel als der Gesundheit gezüchtet wird.

__________________
Viele Grüße von Kathi mit Amy im Herzen & Lio auf dem Schoß

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

28.02.2006 15:48 Kathi ist offline E-Mail an Kathi senden Beiträge von Kathi suchen Nehmen Sie Kathi in Ihre Freundesliste auf

Frank
unregistriert
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Hallo,

also wenn ich mir die Liste so anschaue, dann kommt da doch der Westie eigentlich ganz gut weg - oder nicht? Andere Hunderassen haben auch ne ganze Menge an möglichen Hauterkrankungen rassespezifisch. Ich denke es ist ein generelles Problem vieler Hunde (rassen). Habe neulich mal irgendwo gelesen, dass 40% !!! der Haus-TA-Besuche außerhalb der Impfungen und Entwurmungen mittlerweile Hautgeschichten sind!

Das Problem ist das vielfache Fehlen von Gentests! Solange diese Tests nicht möglich sind, kann man dem Ganzen nur sehr schwer Herr werden. Dazu kommen noch Umweltbedingungen, die eine Anlage fördern (Allergie vor allem).

Beim Westie denke ich kann man einen Großteil der Fälle

- der Allergie (atopische Dermatidis) inkl.Futtermittelallergie
- Epidermisdysplasie (häufig)
- Demodikose

zuordenen. Natürlich nach Abklärung etwaigen Milbenbefalls, Pilze etc.

Die Demodikose kann man heute gut nachweisen und eine Hündin mit Demodikose darf nicht zur Zucht eingesetzt werden. Atopische Dermatidis - hier wird ja in den USA derzeit an der genetischen Ursache geforscht. Das dauert aber sicher noch längere Zeit, bis da Ergebnisse vorliegen und bis ein etwaiger Gentest vorhanden ist.
Bleibt die Epidermisdysplasie. Frägt man bei Vet.dermatologen nach, ist dies eine sehr häufig vorkommende Erkrankung in unterschiedlichster Form und Gestalt. Leider wird sie erst sehr spät oder gar nicht erkannt von den TÄ und viele der schrecklichen Bilder, die wir alle kennen, beruhen auf ebendieser Hautstörung. Mit konsequenter und richtiger Behandlung kann man diese Erkrankung heute kontrollieren. Genforschungen sehe ich hier aber überhaupt nicht, da sich die Dermatologen über das Vorhandensein dieser Erkrankung an sich streiten. Es ist also nicht zweifelsfrei gesichert, ob es überhaupt ein eigenständiges Krankheitsbild ist. Ich wüsste ehrlich gesagt keinen sinnvollen Rat, wie man dieser Sache momentan beikommen wöllte.

Grüße smile
Frank
28.02.2006 16:24
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